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Lynn, Richard and Tatu Vanhanen: IQ and the Wealth of Nations.


Weiss, V: Bevölkerung hat nicht nur eine Quantität, sondern auch eine Qualität. Ein kritischer Beitrag zur politischen Wertung der PISA-Studie. Erschienen in: Wege aus der Krise. Veröffentlichungen der Gesellschaft für Freie Publizistik 18 (2002) 31-59

  • Die Bundeszentrale für politische Bildung bezieht sich auf "Die IQ-Falle": Die Bundeswehr testet den IQ aller Rekruten und bestätig den: Verlust von Humankapital in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Die PISA-Studie vernachlässigt die bestehenden IQ-Unterschiede zwischen den deutschen Bundesländern (pdf-Version, siehe S. 25ff., Ebenrett, Heinz J. et. al.)

  • Der folgende Text aus: Weiss, Volkmar: Die IQ-Falle: Intelligenz, Sozialstruktur und Politik. Graz: Leopold Stocker 2000, S. 9-10


  • Einleitung

    Orwells Sätze sind voller Ironie. Dennoch erfassen sie Wesentliches. Und in einem entscheidenden Punkte ist Orwell, der sein ursprüngliches Gedankengut aus der linken Ideologie entlehnt hat, dieser Ideologie auch in seiner bitteren Satire treu geblieben, nämlich in der Feststellung: Im Prinzip ist die Zugehörigkeit zu diesen drei Gruppen nicht erblich. Es ist der Satz und die Überzeugung, die Linke und Rechte, Tradition und Moderne, Freiheit und Gleichheit, Leistung und Sozialismus, voneinander scheidet. Es ist der Glaubenssatz, mit dem das Jahrtausend zu Ende geht. Es ist der Satz, mit dem seit der Französischen Revolution von 1789 die alten traditionellen Gesellschaften gesprengt worden sind; es ist der Satz, dessen Negation - (also: die Zugehörigkeit zu sozialen Leistungsgruppen ist erblich) - die Schule verleugnet; es ist der Satz, zu dessen Negation sich kein Politiker öffentlich bekennen darf, wenn er je eine Chance haben will, durch eine demokratische Wahl an die Spitze zu gelangen. Es ist aber zugleich auch der Satz, den die wissenschaftlichen Erkenntnisse der allernächsten Jahrzehnte pulverisieren werden. Es ist zugleich auch der Satz, dem die soziale Wirklichkeit in jedem Jahre immer weniger entspricht; es ist zugleich diese soziale Wirklichkeit, die von der etablierten Sozialwissenschaft und den etablierten Parteien nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen werden kann, weil sie in einer demokratischen, von den Massenmedien geprägten Gesellschaft, nicht wahrgenommen werden darf. Diese falsche Wahrnehmung verändert zwar nicht die Wirklichkeit, verlangsamt aber die wissenschaftliche Erkenntnis über die erbliche Ungleichheit der Menschen, ohne diese Erkenntnis und ihre Sprengkraft letztendlich aufhalten zu können.

    Wenn Orwell schreibt, daß es das Ziel der Oberen sei, ihren Platz zu behalten, so bedeutete das in der alten Gesellschaft stets den Erhalt von Macht und Besitz. Diese alte Gesellschaft erfand feste Regeln, nach der Macht und Besitz auf die nächste Generation übertragen wurden. Unsere Sprache hat für diese Übertragung von Macht und Besitz den gleichen Begriff wie für die Übertragung des biologischen Erbes, der Gene, nämlich den Begrift der Vererbung. In Wirklichkeit handelt es sich aber um zwei verschiedene Begriffe und zwei unterschiedliche Sachverhalte.

    So ist nicht völlig klar, was Orwell meint, wenn er schreibt: Im Prinzip ist die Zugehörigkeit zu diesen drei Gruppen nicht erblich. Daß Macht und Besitz auch erworben werden können, weiß eigentlich jeder. Wer aber ist die neue Gruppe fähiger, nicht ausgelasteter Personen, die den Oberen gefährlich werden können? Haben ihre Fähigkeiten einen erblichen Hintergrund, vielleicht in ihren Genen? Daß biologisch verstanden, „erblich“ nicht die Weitergabe von einer bestimmten Eigenschaft bedeutet, sondern die Neukombination der Erbanlagen von Mutter und Vater, das sollte man heute schon in der Schule gelehrt bekommen. Bedeutet diese Neukombination auch für jede Generation eine neue Chance, selbst etwas zu leisten, unabhängig von oder trotz der überlieferten Verteilung von Macht und ererbtem Besitz?

    Wer politisch links steht, wird sagen: Alle Menschen sind gleich. Unterschiede werden durch die Schulbildung und die unterschiedlichen materiellen Startbedingungen erzeugt. Wer politisch rechts steht, wird sagen: Die Menschen sind ungleich. Bestehende Unterschiede werden durch die Schulbildung und die unterschiedlichen materiellen Startbedingungen verstärkt.

    So scheiden sich an dieser Frage die Geister.

    Wo jemand politisch steht, ist nicht so sehr eine Frage der Ehrlichkeit, nicht eine der Intelligenz, schon eher eine der Persönlichkeit, denn mancher liebt es, zu einer Minderheit zu gehören, sondern vielmehr eine Frage der Rolle, in die jemand hineingeboren wird oder hineingerät oder die er wohlbedacht wählt, um seinen Anteil an Macht und Besitz zu vergrößern.

    Auf längere Sicht sind Strategien des Erhaltes von Macht und Besitz über Generationen hinweg nur erfolgreich, wenn sie sich mit der Erhaltung eines bestimmten Intelligenzniveaus paaren. In den traditionellen Gesellschaften war das praktisch kaum möglich, da man zu wenig über Intelligenz wußte; in der gegenwärtigen Gesellschaft tut man am besten so, als wisse, man nicht, wovon die Rede ist bzw. man verweist auf die entscheidende Rolle der Umwelt; in der zukünftigen Gesellschaft ist das für die Öffentlichkeit wahrscheinlich auch weiterhin die beste Verhaltensweise, im privaten aber wird man sich genau und erfolgreich der gegenteiligen Verhaltensweise befleißigen.

    Wenn man davon ausgeht, daß dieses Buch von einer breiten Öffentlichkeit verteufelt werden wird, was sollte man dennoch privat und insgeheim über Intelligenz wissen? In Anspielung an den Titel eines bekannten Sexbuches erfahren sie auf den folgenden Seiten alles, was sie schon lange über Intelligenz wissen wollten, sich aber bisher niemand traute, ihnen nahezubringen.


    Die Häufigkeit von Hochbegabten bei den Verwandten von Hochbegabten


    Hochbegabtenuntersuchungen aus aller Welt


    Der IQ von führenden Nationalsozialisten, zitiert nach: Gilbert, G. M.: Nuremberg Diary. New York: Signet Book 1947, p. 34; Wechsler-Bellevue IQ: Hjalmar Schacht IQ 143, Arthur Seyss-Inquart IQ 141, Hermann Göring IQ 138, Karl Dönitz IQ 138, Franz von Papen IQ 134, Erich Räder IQ 134, Dr. Hans Frank IQ 130, Hans Fritsche IQ 130, Baldur von Schirach IQ 130, Joachim von Ribbentropp IQ 129, Wilhelm Keitel IQ 129, Albert Speer IQ 128, Alfred Jodl IQ 127, Alfred Rosenberg IQ 127, Constantin von Neurath IQ 125, Walter Funk IQ 124, Wilhelm Frick IQ 124, Rudolf Hess IQ 120, Fritz Sauckel IQ 118, Ernst Kaltenbrunner IQ 113, Julius Streicher IQ 106 - "confirming the fact that the most successful men in any sphere of human activity - whether it is politics, industry, militarism or crime - are apt to be above average intelligence."

    High-IQ Societies

  • A collection of articles on Intelligence and IQ

  • Prof. Dean K. Simonton, Links to Genius; Giftedness and Talent; Intelligence; Savants; Geniuses, Creators, and Leaders


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